Deutscher Gewerkschaftsbund

06.06.2019
Gewerkschaften

"Jetzt ist unsere Zeit!" - Bezirkskonferenz der IG Metall in Radebeul

Die IG Metall kämpft! Für gute Arbeit, soziale Sicherheit und den Anspruch der Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben. Das war der Tenor der Aussprache der Delegierten zur 25. Bezirkskonferenz der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung, Transformation der Industrie und demografischer Wandel treiben die großen Umbrüche unserer Zeit immer weiter voran, sagte IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. "Da sind wir mehr denn je gefordert."

"Wir danken Euch für die vielfältigen Beweise praktischer Solidarität, mit denen Ihr als Metallerinnen und Metaller solidarisch und unerschütterlich die Arbeit des DGB und die Kämpfe der anderen Gewerkschaften unterstützt", sagte Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach in einem Grußwort.

"Wir stehen ein für eine freie, demokratische, soziale und weltoffene Gesellschaft. Für diese Werte kämpfen wir Tag für Tag vor und hinter den Werktoren, in Europa, in Deutschland, in Berlin, Brandenburg und Sachsen", heißt es in einer einstimmig verabschiedeten Resolution der Bezirkskonferenz.

"Auch die Arbeitgeber tragen eine große Verantwortung für das politische Klima", sagte Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg. Sachsen braucht einen Kulturwandel im Umgang der Sozialpartner, betonte Stefan Brangs (SPD), Staatsseketär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.  Arbeitnehmer seien die  Leistungsträger in der Wirtschaft. "Das verdient Respekt", so Brangs. Wer deren berechtigte Forderungen nach tariflicher Bezahlung und Tariferhöhungen verweigere, wer die Wahl von Betriebsräten hintertreibe und keine Gewerkschaftsmitglieder im Betrieb dulden wolle, schade dem gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Nach oben

Zuletzt besuchte Seiten