Deutscher Gewerkschaftsbund

06.04.2019
Proteste gegen aufkommende Wohnungsnot

Wohnen - ein Recht, kein Luxus! Hunderte demonstrierten in Leipzig und Dresden

Demo in Dresden

Mieterprotest am Postplatz in Dresden: Hohe Mieten inzwischen ein generationernübergreifendes Problem Foto: DGB

Monatelang eine bezahlbare Wohnung in Dresden oder Leipzig gesucht, keine gefunden, für die angebotenen Quartiere nicht vermögend genug - das nervt, das deprimiert immer mehr Menschen und treibt sie auf die Straßen. Die Demonstrationen in Dresden und Leipzig zeigten: Das Problem, bezahlbaren Wohnraum in den großen Städte zu finden, ist generationen-übergreifend. Egal, ob man studiert, eine Ausbildung absolviert, Rente bezieht, prekär oder fest beschäftigt ist: Die Mieten fressen inzwischen fast jeden Einkommenszuwachs auf. Die Stimmung auf dem Dresdner Postplatz und am Bayrischen Platz in Leipzig war mit den Händen zu greifen: Die Menschen wehren sich jetzt, sie fangen gerade damit an. Denn sie wollen sich nicht vertreiben lassen, sie wollen dort leben, wo sie arbeiten und studieren, wo schon lange ihre Heimat ist.

Mietsteigerungen von über 34 Prozent wie in Leipzig und mehr als 12 Prozent in Dresden sind für durchschnittlich verdienende Beschäftigte zu einer ernsthaften sozialen Bedrohung geworden. Das stellte der DGB kürzlich auf seiner Aktionswoche zum Thema Wohnen ins Licht der Öffentlichkeit, und so war es nur logisch, dass der Gewerkschaftsbund dazu aufrief, die Demonstrationen des Bündnisses gegen Mietwahnsinn zu unterstützen.

Mieten sind Politikum geworden

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