Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 04/11 - 25.01.2011

DGB Sachsen zum Konzept der Staatsregierung zur Neuordnung der Behördenstandorte: Umzugszirkus

Der DGB Sachsen hat das heute vorgelegte Standortkonzept zur künftigen Neuordnung der Behördenstandorte in Sachsen kritisiert: „Das ist ein Umzugszirkus, der nicht fachlich begründet ist sondern nur politische Zufallsentscheidungen sind. Sachsens Verwaltung steht in Gefahr, seine Bürgernähe zu verlieren. Durch die Konzentration auf immer weniger Standorte werden die Wege für die Bürger weiter und die Beschäftigten müssen immer größere Anfahrtswege in Kauf nehmen.“ sagte die Vorsitzende des DGB Sachsen, Iris Kloppich.

„Der Verdacht besteht, dass durch die massive Umzugstätigkeit Beschäftigte vergrault werden sollen und damit das Einsparvolumen von 17.000 Beschäftigten in den nächsten Jahren erreicht werden soll. Aus Sicht der Wirtschaft ist auch der Umzug der Sächsischen Aufbaubank vollkommen widersinnig, da gerade dieses Förderinstitut auf möglichst kurze Entscheidungswege und politische Rückkopplung angewiesen ist.“ sagte die DGB-Chefin und kündigte an, dass die DGB-Gewerkschaften den weiteren Prozess der Neuordnung der Behörden in Sachsen kritisch begleiten werden.


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