Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 62/11 - 19.12.2011

DGB-Sachsen kritisiert neuen Hochschulentwicklungsplan

Der DGB–Bezirk Sachsen kritisiert den neuen Hochschulentwicklungsplan und die Streichung von 300 Stellen an den sächsischen Hochschulen.
„Laut Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer klagt fast jedes dritte Unternehmen in Sachsen über Fachkräftemangel. Die gegenwärtige Hochschulpolitik des Freistaates entspricht nicht den notwendigen Anforderungen für eine moderne Bildungspolitik.“, so die Vorsitzende des DGB-Bezirkes Sachsen, Iris Kloppich.

Der Freistaat hat mit seiner Bildungspolitik nicht auf demographische Trends reagiert. „Sachsen braucht jetzt gut ausgebildete Fachkräfte. Dazu bedarf es einer breit aufgestellten Hochschullandschaft, um auch künftigen Bildungsanforderungen gerecht zu werden. Der geplante Stellenabbau an den Hochschulen in Sachsen darf nicht durchgeführt werden.“ so die DGB-Chefin.

„An Sachsens Hochschulen studieren so viele Studenten wie noch nie zu vor. Es ist absurd und kurzsichtig die Hochschulen zu verpflichten, Stellen im erheblichen Umfang zu kürzen.“, so Frau Kloppich.

Großes Unverständnis äußerte der DGB-Bezirk Sachsen auch zur Vorgehensweise. Der neue Hochschulentwicklungsplan wird im Kabinett beschlossen, ohne dass das Parlament und Experten substantielle Änderungsvorschläge einbringen konnten.


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