Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 44/11 - 05.10.2011

DGB Sachsen kritisiert Giga-Liner-Politik des Wirtschaftsministers

Die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich hat die „Steinzeit-Verkehrspolitik“ des sächsischen Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, kritisiert. „Eine moderne Verkehrspolitik muss eine intelligente Vernetzung von Straße und Schiene voran treiben. Verkehrsminister Morlok setzt aber einseitig auf Lang-LKW’s. Die bisherige Beteiligung an dem Test für Giga-Liner zeigt aber, dass Sachsen damit verkehrspolitisch abgekoppelt ist.“ sagte die DGB-Vorsitzende heute in Dresden.

Gerade im Logistikzentrum Leipzig-Halle gibt es riesige Lücken für die Beteiligung an dem Feldversuch, da Sachsen-Anhalt sich gegen die Test’s mit Giga-Linern ausgesprochen hat. Auch die angeblichen CO-2-Einsparungen werden nicht erreicht, weil die längeren LKW’s keine erhöhten Nutzlasten transportieren dürfen. Sollte aber ein höheres Gewicht für die LKW’s genehmigt werden, so wären viele Brücken im Freistaat nicht von den Monstertrucks befahrbar.

Die DGB-Chefin appellierte an den Verkehrsminister, sich nicht weiter in den aussichtslosen Kampf um die Lang-LKW’s zu begeben, sondern einen ökologisch sinnvollen Güterverkehr für Sachsen zu entwickeln.


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