Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19/12 - 17.04.2012

DGB Sachsen: Fachkräftestrategien gehen anders

Der stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen, Markus Schlimbach, hat die heute vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vorgestellte Fachkräftestrategie 2020 als „Enttäuschung“ bezeichnet. 

„Viel zu spät hat der Freistaat das Thema Fachkräfteentwicklung aufgegriffen. Die heute vorgestellte Fachkräftestrategie ist nichts weiter als ein Sammelsurium von Einzelprojekten, die mühsam unter Überschriften gepresst wurden. Andere Bundesländer zeigen, dass beim Werben um Fachkräfte an einem Strang gezogen wird und mit intensiven Analysen und Gesprächen abgestimmte Projekte in den Bundesländern vorangetrieben werden.

Das Thema Lehrerausbildung zeigt, was passiert, wenn die Probleme bei der Fachkräfteentwicklung zu lange ignoriert werden. Sachsen schafft es nicht mal, bei diesem ureigensten Thema eines Bundeslandes eine befriedigende Lösung für die Schulen und die künftigen Lehrer zu schaffen.

 Ebenso ist unbefriedigend, dass sich bei der Fachkräftestrategie keine konkreten Ziele gesetzt werden. Wirtschaft und Gewerkschaften fordern seit Jahren, dass die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss in Sachsen halbiert werden muss. Leider gibt es dazu in der Fachkräftestrategie keine Aussagen.“

Der DGB Sachsen setzt darauf, dass bei den künftigen Fachkräfteforen auch Vorschläge aus der Öffentlichkeit aufgenommen werden.

 


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