Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 24/13 - 07.06.2013

DGB Sachsen kritisiert Verzögerung bei der Tarifübertragung für Beamte

Der stellv. DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach hat die heute bekannt gewordene Verzögerung bei der Übertragung des Tarifabschlusses für den öffentlichen Dienst auf die Beamtinnen und Beamten in Sachsen kritisiert (siehe Freie Presse).

„Während Feuerwehrleute, Polizisten und andere Beamte im Hochwasser Keller auspumpen, Straßen sperren, Hilfseinsätze koordinieren und einen aufopferungsvollen Dienst leisten, hat die Sächsische Regierungskoalition nichts Besseres zu tun, als die Beamtinnen und Beamten wieder einmal als Sparschwein für die Sächsische Haushaltspolitik zu missbrauchen. Eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses wäre jetzt ein wichtiges Symbol der Dankbarkeit und der Wertschätzung gegenüber den Beamtinnen und Beamten. Es ist nicht akzeptabel, dass den Beamtinnen und Beamten die Besoldungserhöhung mit 6 Monaten Verspätung gezahlt werden soll. CDU und FDP müssen sich fragen lassen, welchen Wert sie den Beamtinnen und Beamten in Sachsen zumessen. Nach der Streichung des Weihnachtsgeldes werden die Beamtinnen und Beamten weiter von der Gehaltsentwicklung im Öffentlichen Dienst abgekoppelt, während sich die Abgeordneten des Sächsischen Landtages den Automatismus von den Diätenerhöhungen gönnen.“, sagte der DGB-Vize Markus Schlimbach.


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