Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2019_07 - 14.02.2019
Warnstreik TVL

Beschäftigte im Öffentlichen Dienst protestieren gegen Blockade der Arbeitgeber im Tarifkonflikt: Mehr als 5 000 vor dem Finanzministerium

Ver.di an Arbeitgeber: "Angebot auf den Tisch! Jetzt!"

Vorgestern in Leipzig, gestern in Chemnitz, heute in Dresden: Die Proteste der Gewerkschaftsmitglieder im Öffentlichen Dienst Sachsens werden immer stärker. 5 000 demonstrierten am Donnerstag auf einer Kundgebung vor dem Finanzministerium in Dresden gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen. Nicht nur die Ablehnung der Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent mehr Entgelt durch die Arbeitgeber bringt die Beschäftigten auf die Palme. Viel mehr Wut erzeuge die Tatsache, dass nach den bisherigen Verhandlungsrunden für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Länder noch kein einziges Angebot auf den Tisch gelegt wurde, betonten mehrere Redner und erhielten lebhaftes Echo aus den Reihen der Kundgebungsteilnehmer. Dass gespart werden müsse, klinge angesichts der sprudelnden Steuereinnahmen wie Hohn, sagten Kundgebungsteilnehmer. Lautstark machten sie deutlich: Kommt keine Einigung zustande, sind die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen bereit.

Große Zustimmung erhielt auch Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach. „Die Finanzkassen der Länder sind gut gefüllt. Vor diesem Hintergrund ist nicht einzusehen, warum den Beschäftigten in Schulen, Ämtern, Behörden, Verwaltungen ebenso wie in Straßenmeistereien, im Forstwesen und im Nahverkehr eine bessere Bezahlung verweigert wird“, sagte er.

 


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