Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 26/12 - 09.05.2012

DGB Sachsen gegen Kürzungspläne für Solarindustrie

Die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich hat den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, aufgefordert, die Kürzungspläne der Bundesregierung im Erneuerbaren-Energie-Gesetz abzulehnen.

 Die DGB-Chefin kritisierte die Bundesregierung für ihren politischen Kurs bei der Photovoltaik: „Ostdeutschland wurde mit der Solarindustrie zum Standort für eine moderne Industrie mit Forschung und Entwicklung. Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung gefährdet jetzt Arbeitsplätze.“

Frau Kloppich erwartet vom sächsischen Ministerpräsidenten eine stärkere Unterstützung für die Arbeitsplätze in der Solarindustrie. „Der Branchenkahlschlag muss verhindert werden. Darüber hinaus müssen langfristige Perspektiven für diesen Industriezweig gefunden werden. Die vorhandene Solar-Spitzentechnologie muss gesichert und ausgebaut werden, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Die DGB-Chefin regte deshalb einen Branchendialog „Solarwirtschaft in Sachsen“ an. In dem Branchendialog sollen Politik, Unternehmen, Gewerkschaften und Forschungseinrichtungen die strategischen Entwicklungsmöglichkeiten der Solarindustrie diskutieren. Dabei sollen vor allem Innovation, Qualität und gute Arbeit im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus müssen alle Bereiche der Energiewende für Sachsen, wie z.B. der Förderung von Speichertechnologien und der Netzausbau, diskutiert werden.


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