Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 35/11 - 17.08.2011

DGB Sachsen kritisiert Bildungsmonitor

Die DGB-Vorsitzende von Sachsen, Iris Kloppich, hat den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, bei dem Sachsen Platz eins belegt hat, kritisiert. "Bekannte Zahlen werden lediglich neu kombiniert – das ist für die Show geeignet, hält aber wissenschaftlichen Kriterien nicht stand", sagte Frau Kloppich.

Neben den bereits bekannten Erfolgen werden Sachsen aber auch Versäumnisse bescheinigt. "Es bleibt ein Verdienst der Lehrerinnen und Lehrer, dass Sachsens Schüler regelmäßig gut abschneiden. Gleichzeitig bleibt es empörend, dass sächsische Lehrer z.B. bei der Eingruppierung schlechter behandelt werden als die Lehrer in anderen Bundesländern. Sachsen muss endlich mehr dafür tun, dass der Lehrerberuf attraktiver wird", so die sächsische DGB-Chefin.

Größtes Manko in Sachsen bleibt die hohe Quote von Jugendlichen ohne Schulabschluss. "Die Hausaufgaben für Sachsen sind seit Jahren bekannt. Jetzt muss endlich etwas getan werden. Thüringen hat z.B. in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt, auch Sachsen kann etwas von anderen Bundesländern lernen", sagte die DGB-Vorsitzende.


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