Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 17/12 - 30.03.2012

DGB Sachsen warnt vor Beruhigungspillen für Schlecker-Entlassene

Nach dem Scheitern einer Transfergesellschaft für die entlassenen Schlecker-Beschäftigten warnt der DGB Sachsen die Bundesagentur für Arbeit und das Wirtschaftsministerium davor, lediglich „Beruhigungspillen“ an die entlassenen Schlecker-Frauen verteilen zu wollen. „Bisher haben wir nur Ankündigungen, dass den Schlecker-Beschäftigten schnell geholfen werden soll. Es gibt bisher keine substanziellen Vorschläge, wie Qualifizierungen und Anpassungsfortbildungen in Sachsen organisiert werden sollen.“ sagte der stellvertretende DGB-Vorsitzende, Markus Schlimbach.

Der DGB-Vize kündigte an, dass die Gewerkschaften in den Arbeitsagenturen detailliert nachfragen, wie die Hilfen für die Schlecker-Frauen aussehen werden. “Nachdem die FDP eine sinnvolle Unterstützung für die Entlassenen verhindert hat, werden wir jetzt die Einhaltung der vollmundigen Ankündigungen überprüfen. Das Schicksal der Schlecker-Frauen darf nicht in Vergessenheit geraten.“


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