Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 23/15 - 16.09.2015

DGB Sachsen begrüßt Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik des Freistaates

Die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich sagte zu der heutigen Regierungserklärung des sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministers Martin Dulig im Landtag:

„Der überfällige Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik wird endlich eingeleitet. Was Duligs Vorgänger über 5 Jahre hinweg vertrödelt hat, muss nun aufgeholt werden. Nach vielen Jahren technischer Investitionen in sächsischen Unternehmen, müssen nun die Arbeitsbedingungen, die Qualität von Arbeitsplätzen, die Fachkräfteentwicklung, Mitbestimmung, Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine bessere Entlohnung stärker berücksichtigt werden. Unternehmen, die heute im Wettbewerb vorne mitmischen wollen, müssen stärker die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beteiligen und fördern. Hier muss die eine moderne sächsische Wirtschaftspolitik Rahmenbedingungen setzen.“

Die sächsische DGB-Chefin begrüßte, dass auch Themen wie die Digitalisierung, die Entstehung von neuen Industriekonzepten durch Industrie 4.0 sowie die Entwicklung neuer Arbeitsformen durch Arbeit 4.0 in dem Wirtschaftskonzept aufgegriffen werden. „Sachsen muss seinem Ruf als Trendsetter der wirtschaftlichen Entwicklung wieder gerecht werden. Solche Zukunftsthemen müssen aufgegriffen werden und mit den Sozialpartnern diskutiert und gestaltet werden. Die Gewerkschaften stehen für eine Zusammenarbeit zur Verfügung.“, so Frau Kloppich.


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