Deutscher Gewerkschaftsbund

28.03.2013

DGB – Bezirksvorstand Sachsen zu Gesprächen in Brüssel

Am 20.03. und 21.03.2013 trafen sich Mitglieder des DGB Bezirksvorstandes Sachsen und der DGB Bezirksverwaltung zu Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, des Europäischen Gewerkschaftsbundes und des Branchenverbandes industriAll. 

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise in der Europäischen Union und Maßnahmen zu Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Mitgliedsländern. Ein wichtiges Instrument ist die Kohäsionspolitik, die dem wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union voranbringen soll.

Derzeit werden der Mehrjährige Finanzrahmen 2014-2020 und die Instrumente der Kohäsionspolitik auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene verhandelt.

Im Europäischen Parlament

Im Europäischen Parlament DGB Sachsen

In den Gesprächen mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und den Gewerkschafts-vertreterInnen in Brüssel wurden insbesondere die Schwerpunktsetzungen bei den zukünftigen Investitionen diskutiert.

Einigkeit bestand darin, dass es nicht einfach ein „weiter so“ geben kann. Die geringeren Mittel müssen gezielt und effizient eingesetzt werden, um eine zukunftsfähige Wirtschaft zu entwickeln.

 

Für die Gewerkschaften stehen die Schaffung von Guter Arbeit, guter Aus- und Weiterbildung, starker Mitbestimmung und grenzüberschreitender Solidarität im Mittelpunkt der Forderungen. Insbesondere die hohe Arbeitslosigkeit von Jungen Menschen und die europaweite Zunahme von prekärer Beschäftigung und Armut sind nicht hinnehmbar.

Gespräch mit Claudia Menne beim EGB

Gespräch mit Claudia Menne beim EGB DGB Sachsen

Der Europäische Gewerkschaftsbund steht in Krisenzeiten vor der besonderen Herausforderung die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa zu einen, damit sie sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.

Die Angriffe auf die Tarifautonomie der Sozialpartner und Eingriffe der Troika in die Arbeitsbedingungen und Sozialen Sicherungssysteme müssen europaweit abgewehrt werden.

Themen der Gespräche waren:

  • Kohäsionspolitik 2014-2020
  • Soziale Lage in der EU
  • Jugendgarantie
  • Europäische Industriepolitik
  • Zukunft der EURES-Grenzpartnerschaften

Organisationen und Gesprächspartner:

  • Constanze Krehl, MdEP
  • Cornelia Ernst, MdEP
  • Hermann Winkler, MdEP
  • Uwe Jahr, MdEP
  • Jutta Steinruck, MdEP
  • EU-Kommission GD REGI
  • Claudia Menne, Europäischer Gewerkschaftsbund
  • Mischa Terzyk, IndustriAll Europe
  • DGB – Verbindungsbüro Brüssel
  • Friedrich Ebert Stiftung Brüssel

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