Deutscher Gewerkschaftsbund

10.05.2012

Schüler und Studenten fordern: Schluss mit dem Sparwahn!

Über 4.000 Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten protestierten am 10. Mai vor dem Sächsischen Landtag in Dresden gegen die katastrophalen Bildungsbedingungen in den sächsischen Schulen und Hochschulen. An den sächsischen Schulen fallen Unterrichtsstunden in Größenordnungen aus, die die Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler gefährden. Daneben sind viele Schulen marode und müssen saniert werden.

Transparent vor der Bühne

DGB Sachsen

An den sächsischen Hochschulen sind weitere Stellenkürzungen geplant, die die Qualität des Studiums beeinträchtigen. In ihren Reden forderten die Vertreter des Landesschülerrates sowie der Studentenräte die sächsische Staatsregierung auf die Verhältnisse nachhaltig durch bedarfsgerechte Neueinstellungen von Lehrkräften bzw. Aufstockung der Lehr- und Studienkapazitäten, finanzielle Sicherheit für die Hochschulen sowie unbefristete Einstellungen und eine ordentliche Bezahlung zu verändern.

Schüler

DGB Sachsen

Zum Abschluss riefen die Schüler und Studenten dem Parlament zu, den Sparwahn endlich zu beenden.

Die CDU/FDP- Koalition hatte offensichtlich Angst vor soviel jungen Demonstranten.

Die Demo der Schüler und Studenten wurde von einem überdimensionalen Polizeiaufgebot begleitet. Alle Eingänge rings um den Landtag wurden doppelt bis dreifach bewacht. Die Angst vor den Protestierenden übertrug sich auf die neue Bildungsministerin Kurth. Sie kam nicht vor den Landtag.

Demo

DGB Sachsen

Demo

DGB Sachsen

Demo

DGB Sachsen


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