Deutscher Gewerkschaftsbund

18.09.2012

Projekt „Handeln statt wegsehen“ gestartet

Mit dem 1.-Hilfe-Koffer gegen Rechts in Sachsen

Handelsverband, DGB und Ver.di setzen gemeinsam mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage das neue Projekt an Ausbildungseinrichtungen um

Auszubildende, insbesondere im Bereich des Handels, erleben in aufeinander aufbauenden eintägigen Bildungsbausteinen, wie Demokratie und Courage im Betrieb funktionieren können. Sie üben Situationen, in denen ihr Handeln gefragt ist, denn: „Im Alltag muss Rassismus, Sexismus und anderen abwertenden Einstellungen widersprochen werden, damit solche Einstellungen nicht „normal“ werden. Das üben die Auszubildenden bei uns im Projekt“, sagt Susann Rüthrich, Geschäftsführerin des sächsischen Netzwerks für Demokratie und Courage, welches das Projektes umsetzt. „Wir freuen uns natürlich auch, wenn nicht nur die Azubis, sondern auch alle anderen Betriebsangehörigen die Fortbildungsangebote der Courage-Werkstatt annehmen“, ergänzt für die DGB-Jugend André Schnabel.

Besonderes Highlight für die Teilnehmenden des Projektes ist ein so genannter „1.-Hilfe-Koffer gegen Rechts“, der in den letzten beiden Monaten neu erstellt wurde. Darin finden sich neben Hintergrundinformationen auch Argumentationshilfen gegen Vorurteile, ein Comic, Plakate und Aufkleber, mit denen die Teilnehmenden arbeiten können, wenn sie in ihrem Umfeld aktiv werden möchten. Ansichtsexemplare können bei der Courage-Werkstatt bestellt werden.

Die ersten Bildungsbausteine fanden am BSZ in Riesa statt, weitere folgen in ganz Sachsen. Weitere Buchungen von ausbildenden Einrichtungen nimmt die Courage-Werkstatt gern entgegen. Die Ansprechpartnerinnen und -partner dafür finden Sie unter www.netzwerk-courage.de/sachsen.

Wer sich ein Bild von der Projektumsetzung machen möchte, ist herzlich eingeladen, sich einen der Bildungsbausteine live anzuschauen oder die Courage-Werkstatt vor Ort besuchen zu kommen.


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