Deutscher Gewerkschaftsbund

06.04.2018

Gewerkschaften aus Polen und Tschechien in der Beratungsstelle BABS

BABS, DGB, CMKOS, Solidarnosc

DGB Sachsen

Vertreter der polnischen NSZZ „Solidarność“, der tschechischen ČMKOS und des DGB Sachsen haben heute gemeinsam die Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte in Sachsen (BABS) in Dresden besucht, um sich über die Arbeit und aktuelle Fälle der Beratungsstelle zu informieren.

Die Gewerkschaften aus Polen und Tschechien unterstützen die Beratungsstelle in Dresden und in Leipzig. Gemeinsames Ziel ist es, Ungleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt und im Betrieb zu bekämpfen und Arbeitnehmerrechte unabhängig von der Herkunft der Beschäftigten durchzusetzen. 

Die Gewerkschaften werden die Dienstleistungen der Beratungsstelle BABS in Polen und Tschechien bekannt machen, damit sich in Sachsen Beschäftigte aus den beiden Ländern über ihre Rechte und Pflichten beraten lassen, bevor es zu Konflikten kommt. Gerade der präventive Ansatz ist den Gewerkschaften und der Beratungsstelle wichtig, um mögliche Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Gewerkschaften aus Sachsen, Polen und Tschechien arbeiten bereits seit 1993 im Rahmen des Interregionalen Gewerkschaftsrates Elbe-Neiße eng zusammen. Ein wesentliches Ziel ist die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts im Dreiländereck und die Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unter fairen Bedingungen. Dazu gehört insbesondere, dass die am Arbeitsort geltenden Standards eingehalten werden.

Die Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte in Sachsen (BABS) wurde im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eingerichtet.

Weitere Informationen und die Kontaktdaten zu den Standorten der Beratungsstelle in Dresden und Leipzig.

 


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