Deutscher Gewerkschaftsbund

22.08.2019
14. Sächsischer Seniorentag | DGB Zukunftsdialog

Sächsische Senioren fordern mehr Mitbestimmung

Sachsens Senioren haben von der Landesregierung mehr Mitbestimmung bei Gesetzen gefordert, die besonders die ältere Generation betreffen. „Sachsen braucht ein Senioren-Mitbestimmungsgesetz“, sagte Werner Schuh, Vorsitzender des Seniorenarbeitskreises beim DGB Sachsen am Donnerstag auf dem 14. Sächsischen Seniorentag in Dresden.

„Wenn es um unsere Belange geht, haben wir keine Möglichkeit, uns im Laufe eines Gesetzgebungsverfahrens einzubringen“, erläuterte Schuh das Anliegen.  

Auf der jährlich stattfindenden Veranstaltung, die der DGB gemeinsam mit dem Landesseniorenverband organisiert, tauschten sich 120 Senioren über die politischen Aussagen der Parteien zur Landtagswahl aus. Außer der LINKEN habe keine Partei ein Senioren-Mitbestimmungsgesetz im Wahlprogramm, kritisierten die 120 Teilnehmenden. Zudem habe es in den zurückliegenden fünf Jahren keine einzige Zusammenkunft des Landes-Seniorenbeirats gegeben. Dies sei ein großes Versäumnis der Staatsregierung in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. „Von der neuen Regierung erwarten wir, dass sie diesen Missstand behebt“, sagte Werner Schuh.

 


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