Deutscher Gewerkschaftsbund

10.05.2012

Rettet den Rettungsdienst

Gestern protestierten über 250 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Rettungsdienste vor dem Sächsischen Landtag gegen die geplanten Änderungen der schwarz-gelben Staatsregierung am Rettungsdienstgesetz. Aufgerufen hatte dazu die Gewerkschaft ver.di.

Redner Thomas Voß mit Mikrophon

F. Schneider

Thomas Voß, ver.di-Landesbezirksleiter von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, prangerte an, „dass mit den derzeit vorgesehenen Änderungen ein ruinöser Wettbewerb um das wirtschaftlichste = billigste Angebot der Rettungsdienstleister in Gang gesetzt wird, der Lohndumping und eine schlechtere Patientenversorgung zur Folge hat.“

"Eine gute Notfallrettung kostet Geld. Eine schlechte Notfallrettung kostet Menschenleben", so Voß weiter.

Über 30.000 Unterschriften in 20 Aktenordnern gegen die Änderungspläne wurden von Mitarbeitern mehrerer verschiedener Rettungsdienste dem Landtagspräsidenten Rößler übergeben. Dieser wollte die Unterschriften aber nicht direkt vor dem Landtag entgegen nehmen, was die Demonstranten mit einem Hup- und Pfeifkonzert quittierten.

Demonstranten halten ein Transparent

F. Schneider

Mitarbeiter der Rettungsdienste mit Aktenordnern gehen in den Landtag

F. Schneider

Demonstranten vor dem Sächsischen Landtag

F. Schneider


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