Deutscher Gewerkschaftsbund

30.08.2017
"5 nach 12"

Sächsische Senioren mischen sich ein

Zum 13. Sächsischen Seniorentag war es am 30. August 2017 für die DGB-Senioren in Sachsen bereits „Fünf nach 12“.

Seit 10 Jahren kämpfen die DGB-Senioren zusammen mit anderen Seniorenverbänden um ein eigenes Konzept zur Umsetzung von Seniorenrechten, die Bestandteil eines Seniorenmitbestimmungsgesetzes für Sachsen sein sollen. Die Seniorenarbeit auf Landesebene außerhalb von Verbänden und Institutionen ist völlig zum Erliegen gekommen. Der Landesseniorenbeirat hat seit über 2 ½ Jahren nicht mehr getagt.

Vor dem sächsischen Landtag beantworteten dazu die Abgeordneten Simone Lang (SPD), Susanne Schaper und Horst Wehner (DIE LINKE) sowie Volkmar Zschocke (Bündnis 90/Die Grünen) die Fragen der Gewerkschafter.

Im Anschluss fand im Gewerkschaftshaus der 13. Sächsische Seniorentag statt. Der Saal war mit ca. 200 Seniorinnen und Senioren gefüllt. In der Luft lag eine interessierte und kämpferische Stimmung. Im Mittelpunkt standen die Aspekte einer künftigen Seniorenpolitik. Der u. a. für ältere Menschen zuständige Abteilungsleiter im BMFSFJ, Ministerialdirigent Dr. Matthias von Schwanenflügeln und Dr. Joachim Rock, Abteilungsleiter Arbeit, Soziales und Europa des Paritätischen Gesamtverbandes referierten zu diesem Thema. Im Anschluss daran beantworteten die sächsischen SpitzenkandidatInnen zur Wahl des Bundestages die Fragen der DGB Senioren. Dabei ging es u.a. auch um eine verlässliche gesetzliche Rentenpolitik sowie Möglichkeiten zur Verhinderung der Altersarmut.

2019 soll der 14. Sächsische Seniorentag stattfinden. Bis dahin werden sich die DGB-Seniorinnen und -Senioren mit pauschalen Bekenntnissen der Politiker zur Prüfung eines sächsischen Seniorenmitbestimmungsgesetzes nicht mehr zufrieden geben.

 

 


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