Arbeitskampfbilanz 2025: Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel
Pressemitteilung
Wenn Arbeitgeber keine ordentlichen Angebote vorlegen oder sich Verhandlungen verweigern, sind Arbeitskämpfe notwendig. Sachsen liegt bei der Zahl der regionalen Arbeitskämpfe bundesweit auf dem vierten Platz. Das ist angesichts der deutlich höheren Zahl an Beschäftigten und Betrieben in den anderen Flächenbundesländern beachtlich. Dafür gibt es Gründe: Die geringe Tarifbindung und der Unwille vieler Arbeitgeber Tarifverträge abzuschließen, provoziert mehr Häuserkämpfe.
06. Juli 2026
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DGB Sachsen: Reformprogramm der Bundesregierung mit Licht und Schatten
Pressemitteilung
Es sind einige brauchbare Vorschläge dabei, es gibt aber auch Verschlechterungen für die Beschäftigen, die wir nicht einfach hinnehmen werden. Die Einkommenssteuerreform zur Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen begrüßen wir. Ebenso die Reichensteuer, die wir schon lange fordern. Höchst problematisch ist aber die Ausweitung von sachgrundlosen Befristungen auf bis zu vier Jahre. Hier wird der Arbeitsmarkt ohne Not dereguliert. Statt für mehr Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen, werden die Beschäftigten in die Befristungsfalle geschickt. Das lehnen wir entschieden ab.
02. Juli 2026
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Die grassierende Unsicherheit ist Gift für den Arbeitsmarkt. Jetzt Zukunftsimpulse setzen!
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Die Arbeitslosenzahlen sind trotz eines leichten Rückgangs der Arbeitslosigkeit ernüchternd. Der Arbeitsmarkt wankt und muss dringend weiter stabilisiert werden. Notwendig sind wachstums- und nachfragestimulierende Impulse, um die Unternehmen und den Arbeitsmarkt zukunftsfest aufzustellen. Die grassierende Unsicherheit ist Gift für den Arbeitsmarkt. Die Unternehmen halten sich bei der Stellenbesetzung zurück und die Beschäftigten ihr Geld zusammen. Beschäftigte und Unternehmen brauchen Sicherheit.
30. Juni 2026
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Ferienjobs 2026 - Worauf Schülerinnen und Schüler achten sollten
Pressemitteilung
Ende nächster Woche beginnen in Sachsen die Sommerferien und für viele Schülerinnen und Schüler beginnt damit auch die Zeit der Ferienjobs. Doch welche Regeln gelten dabei? Die DGB-Jugend Sachsen gibt hilfreiche Tipps. Wichtig ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem gültigen Vertrag in den Ferienjob startet. Dieser sollte vorab abgeschlossen werden und eindeutig festlegen, welche Aufgaben, Arbeitszeiten und welche Bezahlung vereinbart sind. Zu Arbeitszeiten, Pausen und dem Jugendarbeitsschutz gibt es klare Regeln.
25. Juni 2026
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Die gesetzliche Rente ist kein Nice-to-have, sondern für viele Menschen in Sachsen die einzige Absicherung im Alter
Pressemitteilung
Die Rentenreform muss den Lebensstandard im Alter dauerhaft absichern und gerecht sein. Es gibt gute Ansätze in dem Vorschlag – es bleibt aber noch viel Luft nach oben. Gerade in Ostdeutschland hat der Großteil der Beschäftigten keine zusätzliche betriebliche Rente oder größere Vermögen, auf die sie im Alter zurückgreifen können. Deshalb ist die Rentenfrage in Ostdeutschland besonders existenziell. Es darf in keinem Fall zu weiteren Rentenkürzungen kommen.
23. Juni 2026
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DGB Sachsen fordert Augenmaß statt Holzhammer bei Verwaltungsstrukturreform
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Wir Gewerkschaften wollen einen modernen und leistungsfähigen Staat, auf den sich die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen verlassen können. Das geht nur mit ausreichend viel und gut ausgebildetem Personal. Pauschalen Personalabbau unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus lehnen wir entschieden ab. Der öffentliche Dienst ist ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. Wer bei Schulen, Kitas, Sicherheit, Verkehr oder öffentlichen Dienstleistungen spart, schadet der Attraktivität Sachsens sowohl bei den Fachkräften als auch bei Unternehmen.
22. Juni 2026
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Mit Tarifvertrag ist auch beim Urlaub mehr drin!
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Tarifverträge bieten viele Vorteile: sichere Jobs, höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und auch beim Urlaub ist mit Tarifvertrag mehr drin! 73% der Beschäftigten in der Privatwirtschaft mit Tarifvertrag erhalten Urlaubsgeld. Ohne Tarifvertrag sind es nur 35%. Das zeigen die Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI). Ein weiteres Beispiel dafür, dass Tarifverträge ganz konkret im Portemonnaie der Beschäftigten spürbar sind.
16. Juni 2026
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