DGB Sachsen begrüßt die Ankündigung, die Tariferhöhungen auf die Beamtinnen und Beamte im Freistaat Sachsen zu übertragen.

Datum

Ordnungsnummer 18

Der DGB Sachsen begrüßt die Ankündigung, das Tarifergebnis des TV-L zeitgleich und systemgerecht auf die Beamtinnen und Beamten im Freistaat Sachsen zu übertragen. 

Der Vizevorsitzende des DGB Sachsen, Ralf Hron, sagte heute in Dresden: „Beamtinnen und Beamte setzen sich für Rechtsstaat und Demokratie ein. Die Übertragung des Tarifergebnisses zollt ihnen nicht nur Respekt, sondern ist auch eine wichtige Wertschätzung. Mit der zeitgleichen und systemgerechten Übertragung des Tarifergebnisses knüpft der Freistaat Sachsen an die bisherige gute Praxis der letzten Jahre an. Der Grundsatz „Besoldung folgt Tarif“ wird in Sachsen ernst genommen.“

Hintergrund:

Die in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossene Arbeitgeberseite und die Gewerkschaften haben sich nach Streiks und mehrwöchigen Verhandlungen am 14. Februar auf ein Tarifergebnis verständigt. Zum 1. April 2026 werden die Entgelte um 2,8 Prozent, aber mindestens um 100 Euro angehoben, zum 1. März 2027 erfolgt eine Anhebung um weitere 2,0 Prozent und der letzte Erhöhungsschritt von 1,0 Prozent folgt am 1. Januar 2028.

Der DGB Sachsen vertritt als gewerkschaftliche Spitzenorganisation Beamtinnen und Beamte im Landesdienst, die in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie sowie der Industriegewerkschaft IG BAU organisiert sind und setzt sich gegenüber dem Freistaat Sachsen für eine gute Besoldung und Versorgung sowie Mitbestimmung im öffentlichen Dienst ein.

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