Druck auf Beschäftigung in Sachsen nach wie vor hoch. DGB Sachsen fordert Entlastungen.

Datum

Ordnungsnummer 21

Der Vizechef des DGB Sachsen, Ralf Hron, sagte zu den heute veröffentlichten Daten zum sächsischen Arbeitsmarkt:

„Die ausbleibende Frühjahrsbelebung auf dem sächsischen Arbeitsmarkt zeigt, dass der Druck auf Beschäftigung weiterhin hoch ist. Das wird sich nicht von heute auf morgen ändern. Deshalb sind jetzt die bereits versprochenen Investitionen für ein spürbares Wirtschaftswachstum notwendig. Sie sollten insbesondere in die wirtschaftsnahe Infrastruktur gehen. Wir brauchen jetzt sofortige Entlastungen für Beschäftigte und Unternehmen. Sozialkürzungen für Beschäftigte werden wir uns entschieden entgegenstellen. Unternehmen und Beschäftigte brauchen jetzt Sicherheit.“

Insbesondere der Rückgang der Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr im Verarbeitenden Gewerbe sei alarmieren. „Die Industrie ist das Rückgrat der Wirtschaft in Sachsen. Sie muss jetzt durch gezielte Maßnahmen wie die Entlastung bei den Energiepreisen gestärkt werden. Die Arbeitgeber fordere ich auf, gemeinsam mit den Betriebsräten tragbare Lösungen zur Beschäftigungssicherung und Weiterentwicklung der Unternehmen zu entwickeln“, sagte Hron

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