Junge Menschen brauchen eine Berufliche Perspektive

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Ordnungsnummer 50

Mit Blick auf die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten forderte der sächsische DGB-Vize Ralf Hron für junge Menschen eine berufliche Perspektive. Besonders der Einstieg in die duale Ausbildung ist dabei wichtig. 

Die Lage auf dem sächsischen Arbeitsmarkt sei laut Hron weiter kritisch. Mit 157.127 Arbeitslosen (+ 7,3 Prozent; 96.226 SGB II und 60.701 im SGB III) steigt im Freistaat die Zahl der Betroffenen. Dass die Jugendarbeitslosigkeit mittlerweile bei den 15-25jährigen der Anteil auf 12,1 Prozent angestiegen ist, muss zu besonderer Besorgnis führen. Das sind 18.953 Personen und mehr als 1.000 mehr als im Vormonat. 

„Die Bundesagentur für Arbeit wird gerade im Nachvermittlungszeitraum zum Ausbildungsstart noch einmal Alles daransetzen, vielen jungen Menschen den Start in die Berufsausbildung zu ermöglichen. Das ist besonders wichtig. Wir wissen, dass Jugendliche ohne Ausbildung besonders krass von Jugendarbeitslosigkeit betroffen sind. Der Weg zu einer individuellen persönlichen Perspektive führt über eine berufliche Qualifikation. Arbeitslose junge Menschen brauchen aber auch eine zweite und dritte Chance.“

 

An die Unternehmen gewandt, fordert der DGB Sachsen, an die Zukunft zu denken. „Die demographische Entwicklung ist bekannt und eindeutig. Die Wirtschaft braucht für die ausscheidenden Arbeits- und Fachkräfte in den kommenden Jahren neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die wachsen nicht auf den Bäumen, sondern sie müssen qualifiziert und an die Aufgaben herangeführt werden. Der Blick auf Morgen und Übermorgen lohnt sich für Beschäftigten, für junge Menschen und die Unternehmen. Das gilt auch für die Chance zur Übernahme der Auszubildenden nach ihrem Abschluss“ betonte Hron.

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