Leichter Herbsteffekt bringt keine Entwarnung: DGB Sachsen fordert Stabilität für die Arbeitslosenversicherung
Zu den heute von der Regionaldirektion Sachsen veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für Oktober 2026 sagte der Vize-Chef des DGB Sachsen Ralf Hron: „Der leichte Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Oktober um 1.140 Personen auf nun insgesamt 152.400 Arbeitslose ist dem Herbsteffekt zuzurechnen und keineswegs ein Grund zur Entwarnung. Die Verunsicherung in den Betrieben und bei den Beschäftigten bleibt hoch. Die Arbeitslosigkeit verharrt weiterhin bei 7,1 Prozent. Insbesondere die anhaltende Unsicherheit innerhalb des Automotivbereiches zeigt, dass Transformation ohne Qualifizierung und Unterstützung nicht gelingen kann.“
„Berufliche Instrumente zur Weiterbildung, aber auch Eingliederungszuschüsse müssen der Regionaldirektion weiterhin finanziell möglich sein. Statt über Kürzungen in der Arbeitslosenversicherung zu debattieren, muss angesichts der Krisensituation eine vorläufige Haushaltsführung der Bundesagentur für Arbeit verhindert werden. Die Arbeitslosenversicherung muss ein stabiler Garant für soziale Sicherheit bleiben, damit die nachhaltige Vermittlung, also der Mensch, weiterhin im Fokus steht. Nur so begegnen wir dem Abwärtstrend.“, so der stellvertretende Vorsitzende abschließend.
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Ralf Hron
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