Mindestlohnerhöhung bringt vielen Beschäftigten in Sachsen mehr Geld in der Tasche

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Ordnungsnummer 4

Zu den heute vom statistischen Landesamt Sachsen veröffentlichten Daten zur Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns sagte die stellv. Vorsitzende des DGB Sachsen, Daniela Kolbe, heute in Dresden:

„Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns wirkt und bringt den Beschäftigten deutlich mehr Geld in der Tasche. Das gilt vor allem für Beschäftigte im Dienstleistungsbereich und für Frauen. Der gesetzliche Mindestlohn ist ein wichtiges Instrument, um den Niedriglohnbereich in Sachsen zurückzudrängen. Er ist aber nur die unterste Haltelinie. Gute Löhne gibt es nur mit Tarifvertrag und bei der Tarifbindung ist in Sachsen noch viel Luft nach oben. Den Arbeitgebern in Sachsen rate ich, endlich auf ordentliche Tariflöhne zu setzen, um sich bei der Fachkräfteentwicklung zukunftsfest aufzustellen. Gerade in schwierigen Zeiten erwarten die Beschäftigte sichere Arbeitsplätze mit guten Löhnen und ordentlichen Arbeitsbedingungen. Das geht am besten mit Tarifvertrag. Mit Niedriglöhnen lassen sich Fachkräfte aus dem In- und Ausland weder halten, noch gewinnen.“

Hintergrund:

Der gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro je Stunde angehoben. In einem weiteren Schritt steigt er zum 1. Januar 2027 auf 14,60 Euro. 

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