Zum heute vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Verbraucherpreisindex für den April 2026 sagte die sächsische DGB-Chefin, Daniela Kolbe:
„Die Preissteigerungen bei Kraftstoffen sind enorm und zeigen den akuten Handlungsbedarf. Die Beschäftigten müssen jetzt schnell und spürbar entlastet werden. Entscheidend ist, dass die Entlastungen bei den Verbrauchern ankommen und nicht als Gewinne bei den Konzernen landen. Ansonsten droht, dass die gestiegenen Kraftstoffpreise auch auf Dienstleistungen, Lebensmittel und weitere Güter durchschlagen.
Beschäftigte, die täglich auf das Auto angewiesen sind, dürfen mit den Kosten der Krise nicht allein gelassen werden. Das Entlastungspaket ist ein erster Schritt, reicht aber nicht aus. Die Pendlerpauschale sollte zu einem gerechteren Mobilitätsgeld weiterentwickelt und direkt ausgezahlt werden. Bei der Pendlerpauschale wird das zu versteuernde Einkommen gesenkt, wovon Beschäftigte mit höherem Einkommen stärker profitieren. Mit der Auszahlung des Mobilitätsgeldes würden alle pendelnden Beschäftigten in gleicher Höhe entlastet und damit auch Beschäftigte mit einem geringen Einkommen, die nicht steuerpflichtig sind.“
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