Solidaritätserklärung mit dem AkuBiz

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Mit den unfassbaren Ausschreitungen gegen geflüchtete Menschen am Heidenauer "Praktiker-Baumarkt" 2015 ist Heidenau weltweit in die Schlagzeilen geraten. 

Dieser Stadtratsbeschluss zur Verhinderung neuer Stolpersteine ist die unrühmliche Fortsetzung der damaligen Vorgänge." 

 

Oehm führt weiter aus: "90.000-100.000 dieser Steine wurden bisher in Deutschland verlegt, um die Opfer des Holocaust und der Nazizeit aus der Anonymität zu holen und um dem, der sie erblickt, einen Denkanstoß zu geben.  

Dem Alternativen Kultur- und Bildungszentrum e.V. (AKuBiZ) kommt das große Verdienst zu, immer wieder mit der Beantragung, Umsetzung und Pflege neuer Stolpersteine auf die Schicksale der Opfer aufmerksam zu machen und gegen das Vergessen anzukämpfen. 

Wann war das wichtiger als gerade heute, wo Hass, Hetze, Wut auf Menschen, die anders sind, immer mehr zunehmen?" 

 

Der DGB-Kreisverband hatte bereits Kontakt aufgenommen, um mit einem angedachten Stolperstein einen Heidenauer Einwohner zu ehren. 

Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der DGB-Kreisverbände Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen und des Stadtverbandes Dresden erklären sich solidarisch und sichern AKuBiZ die volle Unterstützung im Kampf gegen das Vergessen zu.

 

Ansprechpartnerin für Rückfragen ist: Anja Oehm, 0163 6745076

 

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