Internationaler Frauentag: Zwischen Konjunktur und Sorgearbeit
Angesichts aktueller Debatten um Fachkräftemangel, Arbeitszeitverlängerung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stellt sich die Frage, wie sich Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft so weiterentwickeln können, dass die Perspektiven von in der Regel weiblichen Sorgenden, Pflegenden, Alleinerziehenden bei wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden – ohne die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aus dem Blick zu verlieren.
Die Veranstaltung vereint hierbei Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunalverwaltung sowie die Erfahrungen von Menschen mit Sorgeverantwortung. Die einführende Keynote wird Prof. Dr. Jutta Allmendinger halten.
Anmeldung bis 20. Februar 2026 an gleichstellung@leipzig.de
Podiumsdiskussion zum Thema
Besonders Frauen erleben schon heute große Zeitknappheit, da sie neben ihrer Erwerbsarbeit nach wie vor den größten Teil der unbezahlten Sorgearbeit übernehmen. Vor diesem Hintergrund möchten wir im Rahmen des Weltfrauentags gemeinsam ins Gespräch kommen: Wie können sich Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft so weiterentwickeln, dass die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Sorgenden und Pflegenden, Arbeitnehmerinnen, Alleinerziehenden, Kindern und älteren Menschen besser berücksichtigt werden – ohne die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aus dem Blick zu verlieren?
- Jutta Allmendinger
Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung, Humboldt-Universität zu Berlin - Vicki Felthaus
Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie der Stadt Leipzig - Daniela Kolbe
Vorsitzende des DGB Sachsen - Anja Herzog
Netzwerkerin und Vorsitzende des Ausschusses für Medien, IT und Kreativwirtschaft bei der IHK Leipzig - Jasmin Dickerson
Autorin, Referentin und Projektreferentin
Moderation:
Romy Höhne
Musik
Paula Linke Leipziger Liedermacherin
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht bei einem Sektempfang mit Buffet Gelegenheit zu einem informellen Austausch.