Deutscher Gewerkschaftsbund

26.03.2019
Tarifeinigung der Länder übernommen

Ein guter Tag für Sachsens Beamtinnen und Beamte

Der DGB Sachsen begrüßt die Übertragung der Tarifeinigung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder auf die Beamtinnen und Beamten des Freistaats. „Das ist ein guter Tag für die Beamtinnen und Beamten. Wir haben als Gewerkschaften ein gutes Ergebnis für sie erzielt“, sagte Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach am Dienstag in Dresden.

Die Bezüge der Beamten, Richter und Versorgungsempfänger steigen damit rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent. Ab 1. Januar 2020 werden sie um weitere 3,2 Prozent angehoben, und ab 1. Januar 2021 nochmals um 1,4 Prozent. Die monatlichen Anwärterbezüge sollen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils einen Festbetrag von 50 Euro steigen.

Diese Eckpunkte hatten Sachsens Finanzminister, Dr. Matthias Haß, und Markus Schlimbach, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes  Sachsen, sowie Nannette Seidler, Landesvorsitzende des SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen, und Reinhard Schade, Landesvorsitzender des Sächsischen Richtervereins, am Montag in Dresden unterzeichnet. Die getroffene Vereinbarung sieht vor, dass die Tarifeinigung zeitgleich und systemgerecht auf die Besoldung und Versorgung im Freistaat Sachsen übertragen werden soll. Jetzt muss der Sächsische Landtag der Erhöhung mit einem Anpassungsgesetz zustimmen.

Hier steht das Flugblatt mit den Eckdaten der Einigung zum Download bereit:


Nach oben

Zuletzt besuchte Seiten