Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 53/11 - 02.11.2011

DGB Sachsen: Die Probleme des Arbeitsmarktes stärker in den Fokus rücken

„Neben der berechtigten Freude über die stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, müssen auch die Probleme auf dem Arbeitsmarkt angegangen werden“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen, Markus Schlimbach, zu den heute vorgelegten Arbeitsmarktzahlen für den Freistaat.

„Besonders ältere Arbeitnehmer, Schwerbehinderte und Alleinerziehende profitieren nicht von der guten Arbeitsmarktentwicklung. Gegen den allgemeinen Trend steigt die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten noch an. Bei den älteren Arbeitnehmern im Hartz-IV-Bezug ist sogar ein Anstieg um über 8% gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Die Zahl der arbeitslosen Alleinerziehenden verharrt seit Jahren konstant bei 41.000 Betroffenen“, sagte der sächsische DGB-Vize.

Schlimbach mahnte eine stärkere Qualifizierung von Arbeitslosen an, die auch zu anerkannten Berufsabschlüssen führt: „Jeder vierte Langzeitarbeitslose hat keinen Berufsabschluss. Politik und Arbeitgeber sollten nicht nur über fehlende Fachkräfte jammern, sondern aktiv etwas für die Ausbildung von Arbeitslosen tun“, so Schlimbach.


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