Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 35 - 06.05.2024

DGB Sachsen fordert Ende der Aussperrung von Beschäftigten bei SRW und Verhandlungen auf Augenhöhe

Der sächsische DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach sagte heute zu den Auseinandersetzungen bei SRW metalfloat in Espenhain:

„Das Verhalten des Arbeitgebers ist schockierend. Es ist ein Skandal, auf die Unterbrechung des Streiks und das Verhandlungsangebot der IG Metall mit der Aussperrung der Beschäftigten zu reagieren. Aussperrungen dürfen kein Mittel der Auseinandersetzungen sein. Die Aussperrung muss sofort beendet werden. Die gesamte Gewerkschaftsbewegung in Sachsen steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, die sich für einen Tarifvertrag mit guter Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen stark machen.“

Die Beschäftigten haben heute per Aushang am Werksgelände von ihrer Aussperrung bis zum 31. Mai 2024 erfahren.

„Der Arbeitgeber zeigt mit diesem Verhalten erneut, dass er die Gepflogenheiten konstruktiver Tarifauseinandersetzungen ignoriert. Seit 40 Jahren hat es in Deutschland keine Aussperrung mehr gegeben. Diese Eskalation führt zu keiner Lösung der Auseinandersetzung. Notwendig sind Verhandlungen auf Augenhöhe“, forderte Schlimbach.

Weitere Informationen zum Hintergrund finden Sie hier:

IG Metall fordert SRW metalfloat zu Verhandlungen und zum sofortigen Ende der Aussperrung auf :: IG Metall Leipzig (igmetall-leipzig.de)


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Anna Bernstorf
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